Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Düren Nord

Bereits in den 30er Jahren

gab es in Düren einige freikirchliche Christen. Die Gemeinde wurde aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg durch Flüchtlinge gegründet, die sich ab 1949 an verschiedenen Orten (z.B. im Amtsgericht) in Düren versammelten.

Seit 1958 traf sich die Gemeinde im Gemeindezentrum in der Rurstraße 68a. Diese Räume wurden zunächst gemietet, später gekauft und umgebaut. 1961 wurden wir eine selbstständige Gemeinde im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden i. D. K.d.ö.R..

Im März 2008 ist die Gemeinde in ein ehemaliges Telekomgebäude (Norddüren, Walzmühle 3) umgezogen, das vorher mit großem Aufwand zu einem Gemeindezentrum mit vielen Gruppenräumen umgebaut wurde. Der jetzige sehr schöne Gottesdienstraum wurde fünf Jahre später (April 2013) bezogen und eingeweiht. Den Besuchern stehen zahlreiche Parkplätze zur Verfügung.

Zur Gemeinde zählen

heute rund 120 Mitglieder. Zahlreiche Gemeindemitglieder und Freunde der Gemeinde treffen sich in der Woche auch in verschiedenen Hauskreisen, um Gemeinschaft zu erleben und über Themen der Bibel zu sprechen. Die Gemeinde sieht es als ihre Aufgabe an, die Gute Nachricht von Jesus Christus in Wort und Tat zu verbreiten. Außerdem hat die Gemeinde sich das Ziel gesetzt, für unseren Stadtteil Norddüren da zu sein.

Unsere Gemeinde gehört zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, einem Zusammenschluß von über 800 Gemeinden und Zweiggemeinden mit über 82.000 Mitgliedern.

Wir sind evangelisch,

weil wir das Evangelium, die gute Nachricht von Jesus Christus und der Liebe Gottes, allen Menschen in Wort und Tat weitergeben wollen. Die Bibel ist Grundlage unseres Glaubens und verbindliche Richtschnur für unser Leben.

Wir sind freikirchlich,

weil wir für die freie persönliche Glaubensentscheidung des einzelnen eintreten und weil wir als Gemeinde gegenüber dem Staat und anderen Institutionen unabhängig sind. Wir erheben keine Kirchensteuern und finanzieren unsere Arbeit durch Spenden und Mitgliederbeiträge. Das Prinzip der Freiwilligkeit gilt in Bezug auf die Gemeindezugehörigkeit, die Mitarbeit und die Finanzen. Dahinter steht der Grundgedanke, dass sich der Glaube an Gott nicht mit religiösem Zwang verbinden läßt.

Wir bilden eine Gemeinde,

weil wir als Christen nicht alleine leben können, sondern aufeinander angewiesen sind. Durch das gemeinsame Gespräch und Hören auf Gottes Wort, durch das Gebet miteinander und die gegenseitige Anteilnahme und Hilfe ermutigen wir uns zum Leben als Christen im Alltag.

Wir gehören zu einem Bund von Gemeinden,

in dem nur solche Menschen getauft und aufgenommen worden sind, die sich öffentlich zu Jesus Christus bekannt haben und die zu einem verbindlichen Christsein bereit sind. Durch die Mitgliedschaft im Bund engagieren wir uns weit über die Grenzen unserer Ortsgemeinde hinaus. Zum Bund gehören ein international tätiges Missionswerk, die Europäische Baptistische Mission, sowie zahlreiche sozialdiakonische Einrichtungen wie Krankenhäuser, Altenpflegeheime, Beratungsstellen und Kindergärten.

Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.